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Sprachentwicklungsstörung (Dysphasie)

Die TDL, Sprachentwicklungsstörung (früher Dysphasie), ist eine dauerhafte Schwierigkeit, Sprache zu nutzen, beim Verstehen, beim Ausdruck, oder bei beidem. Das Gehirn verarbeitet die Sprache anders, und jede Person hat ihr eigenes Bild.

Die Idee ist da, aber der Satz kommt nicht, oder kommt verzerrt. Diese Lücke zwischen dem Denken und den Wörtern hat nichts mit dem Verstand zu tun.

Eine klare Vorstellung zu haben und nicht zu finden, wie man sie sagt: das ist der Alltag einer Person mit einer Sprachentwicklungsstörung (TDL). Das richtige Wort entzieht sich, die Reihenfolge des Satzes vermischt sich, und die Anstrengung, sich verständlich zu machen, ist ständig da.

Beim Zuhören ermüdet das Gegenteil: einer langen Anweisung oder einer schnellen Erzählung zu folgen verlangt, fortlaufend zu rekonstruieren, was gesagt wurde.

Verstehen und sich verständlich machen

Die TDL kann den Ausdruck betreffen (die Wörter finden und ordnen) wie auch das Verständnis (entschlüsseln, was man hört). Zeit zum Antworten zu lassen, einfach umzuformulieren und andere Kanäle als das Mündliche zu akzeptieren räumt einen großen Teil der Missverständnisse aus.

Was hilft

  • eine Anweisung nach der anderen, kurz und konkret,
  • Zeit zum Formulieren lassen, ohne die Sätze für die Person zu beenden,
  • das Mündliche durch Bilder oder Gesten unterstützen,
  • das Verständnis prüfen, ohne eine Falle zu stellen.

Mögliche Anpassungen

Je nach Alter:

  • In der Schule: Projekt (PPS, französischer schulischer Förderplan) oder Plan (PAP, französischer Anpassungsplan), menschliche Begleitung (AESH, französische Schulbegleitung), visuelle Hilfen, schriftliche Anweisungen.
  • Bei der Arbeit: RQTH (französische Anerkennung als Person mit Behinderung über die MDPH, die französische Behindertenbehörde) für schriftliche Anweisungen, ein angepasstes Tempo, regelmäßige Besprechungen.
  • Im Alltag: Piktogramme, schriftliche Nachrichten, kurze Sätze.

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Sprachentwicklungsstörung (Dysphasie) erklärt für Kind

0–12 Jahre

Manche Kinder finden es schwerer, Wörter zu fassen. So, als ob sich die Wörter in ihrem Kopf verstecken und man mehr Zeit braucht, um sie zu suchen. Es ist nicht so, dass sie nicht verstehen, ihr Gehirn arbeitet einfach anders mit der Sprache.

  • Manchmal kommen die Sätze kürzer oder durcheinander heraus
  • Manchmal ist es schwer, einer langen Erklärung zu folgen
  • Und manchmal ist Sprechen einfach anstrengend, dann hört man lieber zu

Aber Achtung: Die Intelligenz, die ist immer da! Es sind nur die Wörter, die ein bisschen Hilfe brauchen. Mit Geduld und Unterstützung wird es viel leichter.

Konkrete Fälle: Sprachentwicklungsstörung (Dysphasie)

Anwendungsfall

Kind mit Störung der mündlichen Sprache, 6 Jahre
Elternteil → Kindergartenlehrkraft
Die Lehrkraft weiß, wie sie das Sprechen fördern kann, ohne das Kind vor der Gruppe in Schwierigkeiten zu bringen.

Ort des QR: Mitteilungsheft (erste Innenseite)

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Verständlich machen

Mit die Sprachentwicklungsstörung (Dysphasie) leben: der Kontext gesetzt, das Gespräch befreit.

Sie verfassen Ihr Profil ein einziges Mal. Bei jedem Schuljahresbeginn, jedem neuen Team, jeder neuen behandelnden Person teilen Sie den QR, ohne alles von vorn aufrollen zu müssen. Das Gespräch geht weiter, es startet nur von einem anderen Punkt.

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